geladener, einstufiger Realisierungswettbewerb
der IIG – Innsbruck Immobilien GmbH & Co KG
im Rahmen der Wohnbauförderung
zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzpeten
für den Neubau einer Wohnbebauung an der Roseggerstraße 25-27
Nutzfläche: 2.161 m² (ohne Tiefgarage)
Umbauter Raum: 7.118 m³
Auslobung: Februar 2014
Entscheidung: Mai 2014
Rendering: Architekturvisualisierung sonaar
Durch das Anheben des EG-Niveaus wird ein Loslösen der EG-Wohnungen von den Außenflächen und Gehsteigzonen erreicht und somit eine Einsicht in diese, von der Pacherstraße aus, verhindert. An den „Sonnenseiten“ Süd und West ist die Fassade mit durchgehenden, geschossweise unterschiedlichen, polygonalen Balkonplatten horizontal gegliedert, um nicht nur Freifläche den Wohnungen zuzuordnen, sondern auch um eine konstruktive Verschattung zu erzielen. Alle süd- und westseitigen Räume erhalten dadurch direkt zugängliche Freiflächen.
Die Staffelung der Geschoße an der Ostseite ist abstandsbestimmt und dieser Sockelbauteil schließt die bestehende Hofsituation nach Norden zur Straße hin ab. Durch eine in den Obergeschoßen nahezu quadratische Grundrisslösung ohne Fassadensprünge bzw. einspringende Loggien wird eine äußerst kompakte, energetisch optimale Gebäudestruktur erreicht, die zudem auch noch bewusst einen monolithischen Baukörper entstehen lässt. Dieser formuliert zusätzlich die Ecksituation Pacherstraße/ Roseggerstraße neu.