Bebaute Fläche: 642 m²
Nutzfläche: 2.636 m²
Umbauter Raum: 5.161 m³
Planungsbeginn: Frühjahr 2010
Fertigstellung: Frühjahr 2014
Fotos: Andreas Wimmer
Der zweigeschossige, vom Boden losgelöste Baukörper, ist annähernd quadratisch und ist Richtung Südwest an das fallende Gelände angebunden. Der Zugang für Kunden und Besucher des Verwaltungsgebäudes erfolgt vom Parkplatzniveau aus durch witterungsgeschützes Unterschreiten des Gebäudes und Erreichen des Empfangsbereiches über das Treppenhaus oder den anschließend situierten Aufzug.
Durch die Nutzung der Topographie, des natürlichen Geländeverlaufs, ist es einerseits möglich, so viele Parkplätze wie möglich unter das Gebäude zu platzieren, andererseits besteht die Chance im südwestlichen Grenzverlauf ein Untergeschoss – gleichzeitig Zugangsgeschoss – mit Nebenräumen zu situieren und darüber eine Zufahrtssituation für Anlieferung und interne Parkplätze (8 Stk.) zu schaffen.
Die monolithische zweigeschossige Struktur des Baukörpers ruht, hangaufwärts angebunden an das kleine Untergeschoss, auf Pfeilern, welche eine zusätzliche Parkfläche gliedern. Der Baukörper stellt sich als Art Halbatrium dar, welches sich Richtung Parkplatz und zum flussläufigen Zugang hin öffnet, mit Blickbeziehung zur Talstation Hahnenkammbahn. Ein offener lichtdurchfluteter Erschließungsbereich umhüllt das Atrium bzw. den Lichthof – Sichtbeziehungen, zwischen Innen und Außen bzw. Übergänge zwischen Offen und Geschlossen, sorgen für spannende Raumqualitäten.
Die, den einzelnen Büroflächen vorgelagerten, balkonartigen Außenbereiche, dienen unter anderem der möglichen Fensterreinigung, bilden die konstruktive Beschattung und ermöglichen die Montage vertikal hochklappbarer Sonnenschutzläden. Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit wurde das gesamte Verwaltungsgebäude in Massivbauweise errichtet. Passivhausstandard mit komprimierter Haustechnik inkl. Bauteilaktivierung und kontrollierter Belüftung wurde umgesetzt.